Twitter ist wie Tripper
Da gibt es seit einer kurzen Weile wieder so ein Ding, was jeder, aber auch jeder Webdesigner, der sich wichtig machen will, austestet: Twitter. Ja, und auch ich teste das. Und warum? Ja, das frage ich mich die ganze Zeit auch.
Was ist Twitter?
Twitter nennen Webdesigner gern “Microblogging”, weil es cool nach Web 25.0 klingt. Ich nenne es Tripper, weil es unnütz ist. Mit Twitter könnt ihr 140 Zeichen tippen, was ihr jetzt, zu diesem Zeitpunkt macht. Auf dem Mac gibt es dafür das Programm Twitterrific. Haut ihr Freunde auf eure Freundesliste, könnt ihr auch nachlesen, was die gerade so machen. So könnt ihr also auch nachvollziehen, wann der eine oder andere auf Toilette ist oder gerade eine raucht. Selbstverständlich steht dann bei Twitter sowas wie “bin grad im wichtigen Meeting”, worauf aber eigentlich folgen sollte: “Hab noch Zeit zu twitten”.
Was ist der Reiz an Twitter?
Twitter ist neu, mit Twitterrific ziemlich chick auf dem Mac. Und jeder Webdesigner, der was von sich hält, muss es testen. Aber deswegen ist es nicht gut. Mich interessiert einfach nicht, wer sich gerade die Füße wäscht oder in der Nase popelt. Und was der eine für eine ganz tolle Webseite als erster entdeckt hat, lese ich später sowieso in seinem Blog.
Twitter ist eigentlich nichts anderes als ein Instant-Messenger, nur mit dem Unterschied, dass ich auch Nachrichten bekomme, die nicht für mich gedacht sind. Ob das so cool ist?
Warum nutze ich Twitter?
Tu ich ja nicht wirklich. Heute habe ich mal wieder getwittet, aber sonst hört man auch mal Tage lang nichts. Was mich interessiert ist, warum Twitter Tripper ist, es aber trotzdem alle nutzen.
Achso, mich erreicht ihr unter twitter.com/macx. Da seht ihr auch, wem ich so auf die Finger schaue.
1 ad schrieb am 18. April 2007 (15:04 Uhr)
2 Michael Bielitza schrieb am 18. April 2007 (18:04 Uhr)
3 kiezkindâ„¢ schrieb am 18. April 2007 (20:04 Uhr)
4 Robert Jung schrieb am 18. April 2007 (20:04 Uhr)
5 Birgit schrieb am 08. Mai 2007 (12:05 Uhr)