Technikwürze 14: Welchen Webeditor nehmen?

27. März 2006 Bisher 12 Kommentare

Webstandards sind schön und gut, aber wie erstellt man Webseiten? Auf welchen Editor sollten man zurückgreifen? Anhaltspunkte liefert der aktuelle Podcast Technikwürze mit Ausgabe 14.

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Kommentare

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  1. 1 Sascha Tasche schrieb am 28. März 2006 (17:03 Uhr)

    Wieder ein nützlicher Podcast.

    Ich nutze Kate bzw. Editoren mit guten farblichen Hervorhebungen. Am liebsten solche bei denen ich meine eigenen Hervorhebungen eingeben kann. Bei Kate musste/wollte ich’s bisher nicht. Bei neuen Sprachen — oder besser bei Erweiterungen dieser — ist es von großem Vorteil. Beispiel: PHP4 zu PHP5.

    Noch eine letzte Bitte:
    Könntest du bitte eine kurze Zusammenfassung anbieten? Zum Beispiel welche Editoren du genannt hast, auf welche Webseite/welches Buch oder was auch immer du dich beziehst? Es ist für mich etwas schwierig alles bis Ende des Podcasts (und darüberhinaus) zu merken. Vielen Dank.

  2. 2 Sascha Tasche schrieb am 28. März 2006 (17:03 Uhr)

    Oder Quanta Plus. Wenns mal mehr wird. ;)

  3. 3 macx schrieb am 28. März 2006 (18:03 Uhr)

    @Sascha
    Zusammenfassungen mit entsprechenden Links werde ich zukünftig vorbereiten.

  4. 4 SilentWarrior schrieb am 28. März 2006 (22:03 Uhr)

    Endlich kam auch mal ein sonst eher totgeschwiegenes Thema zur Sprache ß? sehr interessant aufgemacht, hat mich wieder einmal dazu ermuntert, über den Editor, den ich verwende (Notepad2), nachzudenken.

    Ich hab mir dann Zend Studio heruntergeladen (die Testversion) und suche jetzt noch ein gute Einführung. Hat da jemand zufällig einen guten Link am Start?

    PS: Da hier scheinbar viele Linuxer unterwegs sind, probiert doch mal Bluefish. Den habe ich oft genutzt und war sehr zufrieden.

  5. 5 macx schrieb am 29. März 2006 (06:03 Uhr)

    Wenn du eine Einführung in Zend brauchst, schreib mich einfach via ICQ an. Meine Nummer findest du hier

  6. 6 molily schrieb am 30. März 2006 (15:03 Uhr)

    Du sagst: Mit ISO-8859-1-kodierten Webseiten soll man Probleme »in den USA oder England« haben. Wieso das denn bitte? »Da die keine Umlaute in ihren Zeichensätzen haben, können sie auch die entsprechende Webseite nicht anzeigen.« Häh?
    Du erweckst den Eindruck, man müsste UTF-8 benutzen, damit die Umlaute auch »in England und den USA richtig dargestellt«. Das ist einfach Unsinn. Man sollte die Kodierung wählen, die alle benutzten Zeichen enthält. ISO-8859-1 ist meist völlig ausreichend und wird auch von Browsern weltweit verstanden. Wirkliche Gründe für UTF-8 sind ganz andere, die du leider nicht nennst.

    Zu Zeilenenden:
    Man muss doch nicht die Zeilenenden an das Serversystem anpassen! Man kann Zeilenenden benutzen, wie man lustig ist. Ein Linux-Server hat doch kein Problem mit HTML-Dateien, in denen Windows-Zeilenenden stehen. Die Browser verstehen alle und dem Server ist es völlig egal. Man braucht sich darum nur Gedanken machen, wenn man mit verschiedenen Plattformen denselben Quellcode bearbeitet.

  7. 7 macx schrieb am 30. März 2006 (15:03 Uhr)

    Führ doch mal bitte die Gründe für UTF-8 auf.

    Die meisten Leute schreiben ihre Webseiten auf Windows-Rechnern, die Webseiten selbst laufen auf Linux-Servern. Wenn du dich mit den Zeilenenden vertust, kann es auch mal sein, dass nach dem Upload deiner HTML-Dateien nach jeder Zeile eine Leerzeile kommt. Um dies zu verhindern, gibt es die Konfiguration der Zeilenenden. Nicht umsonst haben die Editorhersteller diese Funktion integriert.

  8. 8 Peter Müller schrieb am 02. April 2006 (09:04 Uhr)

    Ich bin mit HomeSite groß geworden und arbeite mit TopStyle Pro, an dem mir eigentlich nur eine Projektverwaltung und integrierte Uploadfunktion fehlt. Dafür nutze ich Dreamweaver MX (echter Luxus …).

    Vladimir Simovic (perun.net) hatte vor einiger Zeit WEBuilder als Allround-Editor empfohlen, und als HomeSite-Fan fühlt man sich damit sofort zu Hause:
    http://perun.net/2006/03/03/webuilder-2006-ist-da/

    Mir fehlen bei WEBuilder für CSS einige lieb gewonnene Features von TopStyle (color palettes), sodass ich momentan je nach Situation ständig wechsele.

    Dreamweaver 8 scheint eine stark verbesserte CSS-Unterstützung zu haben (und noch mehr HomeSite im Quelltext-Editor), ist mir aber schlicht und einfach viiieeel zu teuer. Da kauf ich mir doch lieber endlich mal einen iPod …

  9. 9 macx schrieb am 02. April 2006 (15:04 Uhr)

    Wenn Zend Studio nicht so teuer wäre (Basisversion 115 EUR, meine Professional: 347 EUR) , würde ich dies bedingungslos empfehlen. Etwas besseres hatten meine Webseiten bisher nicht gesehen. Damit mache ich XHTML, CSS, MySQL und auch php inklusive Tagcompletion (nicht nur HTML). Schade indies, dass Macromedia nicht mehr HomeSite weiterentwickelt, das war damals auch ein ganz tolles Programm.

  10. 10 keule schrieb am 04. April 2006 (09:04 Uhr)

    Ich hatte lange Zeit Adobe GoLive als What-you-see-is-what-you-get Editor benutzt. Der Quelltext ist wirklich nicht berauschend aber die Programmübergreifende Unterstützung von Adobe war immer welklasse.

    Ein Beispiel:
    Wenn man eine Photoshop Datei includiert hat, speicherte das GoLive als Image ab und sobald die Original PSD geändert wurde, wurde auch das Image auf der Homepage geändert.

  11. 11 Jens schrieb am 09. April 2006 (00:04 Uhr)

    Zur Kritik an der Darstellung der Codierungen und Zeilenenden siehe #6, sehe ich auch so. Bei den Zeilenenden mag es bestenfalls Probleme geben, wenn PRE-Tags enthalten sind.

    Noch ein Tip: Wer eine gewisse Menge formatierten Text umwandeln will, möge keine Vorurteile haben und sich mal die Exportfunktion von TextEdit ansehen. Ich habe die Grenzen noch nicht weiter ausgelotet, aber einfaches RTF ohne Bilder wird zu excellentem Code exportiert. Einstellungen hier: XHTML 1.0 Strict, Embedded CSS, UTF-8.

    Zum Vergleich auch mal “Hello world!” mit M$ Word exportieren. ;-)

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