Ich nehme alles zurück: AJAX rockt!
Als Webstandardsprediger der ersten Stunde – seit 2002 / 2003 versuche ich Kollegen vom zugänglicheren Web zu überzeugen – wollte ich JavaScript immer links liegen lassen. Ich habe sogar absichtlich drauf verzichtet. Nun, wie wir alle wissen, sind wir ja im Web 2.0 angekommen – ich hasse noch immer diesen Begriff – und haben uns an “Flickr”, “Googler”, “Barrierefreiheitr”, “Podcastr” und was “ichr” gewöhnt.
Was aber auch immer mehr Einsatz in moderne Webseiten fand, war JavaScript. Diese misbrauchte und geschändete Sprache wurde zunächst verbannt und musste erst den web-2.0-Hype abwarten, bis es wieder sein Comeback feiern durfte. Die Resultate waren:
- Drag and Drop auf Webseiten
- Tolle Animationen
- Interaktivität und so weiter
- Javascript-Gallerien
- unaufdringliches JavaScript
Ja, und in den letzten Monaten hab ich das sogar verstärkt eingesetzt. Mein Motto: Grafische Effekte tun einer Webseite nicht weh, schaltet man JavaScript ab, sind die Effekte weg, aber die Webseiten funktioniert trotzdem noch.
Und dann kam AJAX
Achja, AJAX kam dann ja auch noch. Weil ich immer offen für Neues bin, wollte ich es zunächst ausprobieren, auch wenn ich gegenüber dieser JavasScript-Wucherungen mehr als skeptisch war, aus oben genannten Gründen.
Ich machte also, was ich sonst nicht mache, kaufte mir ein Buch und informierte mich, bevor ich probierte. Vielleicht war das der Fehler, denn das Buch welches ich kaufte, war schrecklich. Die Autoren waren Professoren, die erstmal fünfzig Runden in der Theorie vortragen, statt mal die Praxis einzusteigen und die Zuhörer mit Resultaten bezücken. Nach vier Kapiteln landete das Buch in der Ecke. Und das war auch mein Versuch mit AJAX. Bisher fehlte mir die Zeit und Muße, mich anderweitig einzulesen. Bis heute.Es gab keinen anderen Weg als AJAX
Gerade entwickel ich in der Agentur eine Anwendung, bei dem ich kein anderen Weg als AJAX als gut befand. Die Aufgabe: Der Benutzer muss eine bestimmte Eigenschaft vorwählen, auf die alle anderen Eigenschaften Bezug nehmen. Spontanes Beispiel: Du musst dich für ein Auto entscheiden, bevor du die Farbpalette vorgelegt bekommst, in der du dann stöbern kannst.
Normalerweise würde ich das Formular, welches es aufzubauen gilt, mehrseitig machen. Du wählst was aus, gehst auf die zweite Seite, die die Paramter der ersten Seite weiß. Grundsätzlich baue ich meine Content Management Systeme aber immer Benutzerfreundlich auf. Und auch im Sinne der Übersichtlichkeit sind mehrstufige Seiten / Formulare weniger effezient. Einzige Lösung: AJAX.Der Fall:
- Du hast ein Drop-Down, der Benutzer wählt einen Eintrag
- Du schaust mit php in der MySQL-Datenbank nach, ob es Abhängigkeiten gibt.
- Die Resultate schickst du wieder an die Seite zurück und gibts dem Benutzer weitere Drop-Downs, aus den Daten der Datenbank
Da ich wenig Lust hatte, jetzt alles in JavaScript zu programmieren, informierte ich mich, was es für Bibliotheken gab, die ich nutzen konnte.
Diese Bibliotheken ermöglichen es, mit weit aus weniger “Eigen-Javascirpt” ans Ziel zu kommen. Schnell hatte ich eine Vorauswahl zusammen: - YAHOO-Framework
- Prototype
- jQuery
Nach ein wenig Lektüre entschied ich mich für jQuery. Ich lud es runter, packte es auf die Webseite und versuchte ein paar Beispiele, verquickte das ganze aber mit den Daten, die ich benötigte. Und was war? jQuery ist der Hit. Mit drei Zeilen war mein JavaScript fertig, dazu noch ein paar Zeilen php, welches die Dinge aus der Datenbank holt. Binnen einer Stunde stand nach dem Download von jQuery mein Applikationspart fertig im Internet, mit allem Drum und Dran.
Mein Fazit
jQuery ist extrem einfach in der Syntax, gut zu erlernen. Die AJAX-Funktionalitäten von jQuery überzeugen. Meine AJAX-Anwendung ist extrem schnell: Superschnell lädt php auf der Seite Daten nach, ohne Reload der gesamten Seite.
Ich werde meine Gedanken mal sortieren und dann im Technikwürze-Podcast zur Sprache bringen. Schaltet also mein ein.
Achja, und diese Übersicht zu den Funktionen von jQuery kann ich sehr empfehlen.
1 Birgit schrieb am 08. Oktober 2006 (11:10 Uhr)
2 Dennis schrieb am 08. Oktober 2006 (16:10 Uhr)
3 Milos schrieb am 08. Oktober 2006 (18:10 Uhr)
4 thone schrieb am 09. Oktober 2006 (17:10 Uhr)
5 Dietmar schrieb am 11. Oktober 2006 (17:10 Uhr)
6 macx schrieb am 11. Oktober 2006 (17:10 Uhr)
7 Dietmar schrieb am 11. Oktober 2006 (18:10 Uhr)
8 macx schrieb am 11. Oktober 2006 (18:10 Uhr)
9 Dietmar schrieb am 11. Oktober 2006 (20:10 Uhr)
10 Dietmar schrieb am 11. Oktober 2006 (21:10 Uhr)
11 Dietmar schrieb am 11. Oktober 2006 (22:10 Uhr)
12 macx schrieb am 12. Oktober 2006 (06:10 Uhr)
13 Nils schrieb am 15. Oktober 2006 (12:10 Uhr)
14 Malte Swart schrieb am 15. Oktober 2006 (17:10 Uhr)
15 macx schrieb am 16. Oktober 2006 (06:10 Uhr)
16 Eric Eggert schrieb am 16. Oktober 2006 (18:10 Uhr)
17 macx schrieb am 17. Oktober 2006 (06:10 Uhr)
18 Eric Eggert schrieb am 17. Oktober 2006 (11:10 Uhr)
19 macx schrieb am 17. Oktober 2006 (11:10 Uhr)
20 macx schrieb am 17. Oktober 2006 (13:10 Uhr)
21 Eric Eggert schrieb am 17. Oktober 2006 (15:10 Uhr)