Darum sind pixelgenaue Designs nicht zielführend.

04. Juni 2010 Bisher 2 Kommentare

Jeder angestellte oder freiberufliche Webworker mag es von seinem Kunden mal gehört haben: „Schieben Sie das mal ein paar Pixel nach oben“, oder: „Das sieht unter Browser X aber anders als als unter Browser Y“. Die Rede ist von pixelgenauen Designs. Kunden sind meist Printgeschädigt. Sie wollen, dass alles überall gleich aussieht. Wer sich mit […]

Jeder angestellte oder freiberufliche Webworker mag es von seinem Kunden mal gehört haben: „Schieben Sie das mal ein paar Pixel nach oben“, oder: „Das sieht unter Browser X aber anders als als unter Browser Y“.

Die Rede ist von pixelgenauen Designs. Kunden sind meist Printgeschädigt. Sie wollen, dass alles überall gleich aussieht. Wer sich mit modernen Webdesign beschäftigt, stellt schnell fest, dass Webseiten unter verschiedenen Betriebssystemen und Browsern unterschiedlich aussehen. Das müssen sie aber auch, denn genau das gehört zum Medium dazu.

Und das ist überhaupt nicht schlimm, wie ich in diesem Video zeige.

Posted via email from macx’s posterous

Kommentare

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  1. 1 Chio schrieb am 10. Juni 2010 (15:06 Uhr)

    Ja. so ist es. Man sieht oft Websites, bei denen 80% des CSS nur aus Hacks besteht, damit ja dieser eine Abstand in allen Browsern gleich aussieht. Und? Wen kümmert es in Wahrheit?
    Das Web ist nun mal nicht genau, war auch nie so geplant. Wer 100% kontrollierbares Design haben will, der soll ein PDF oder Flash ins Web stellen.

    Ich gehe auch mehr und mehr dazu über, halbwegs verfügbare Effekte wie Schatten oder Web-Fonts udgl zu nutzen – ganz ohne Alternative für ältere Browser. Na und? Die zeigten vorher Arial, und tun es eben jetzt auch. Müssen deswegen alle anderen Besucher drauf verzichten?

    Die Kunden wollen es eben so? Kunden muss man erziehen. Nur unbelehrbare Webdesigner locken unbelehrbare Kunden an. Mir solls recht sein.

  2. 2 andreas schrieb am 26. Januar 2011 (19:01 Uhr)

    Hierbei könnte man als Webentwickler vllt. selbst noch einen Schritt weiter gehen und auf die mittlerweile reichlich vorhandenen CSS-Reset-Varianten zu verzichten, und die ›natürlichen‹ Abstände der Elemente ins zu planende/geplante Design einfliessen lassen.
    Bei privaten Websites bin ich mittlerweile dazu übergegangen, maximal den Rahmen sowie die Schriftgrößen in em- bzw. %-Werte zu giessen und sonstige Abstände einfach dem Browser zu überlassen.
    Hat manchmal ganz hübsche Nebeneffekte, die man mit [bevorzugtes Layoutprogramm hier einfügen. meistens gar nicht bedacht hat.

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